ALKOHOL- PRO UND CONTRA

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Bildnachweis: Fotolia,   aktualisiert: 22.02.17, Uhrzeit: 18.30




 

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Alkohol - Pro und Kontra
"Allein die Menge macht es, dass ein Ding kein Gift sei." (Paracelsus)

Die bekannteste Erkenntnis des Schweizer Arztes und Philosophen Paracelsus ( Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim, 1493–1541 ) "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei" trifft in besonderem Maß auch auf den Alkohol (Ethanol) zu - einer Substanz, die durch die Vergärung von Zucker entsteht und wohl die älteste bekannte biochemische Reaktion darstellt.

Alkohol ist weder als Gift noch generell als gesundheitsschädlich eingestuft. Doch die Ärzte zählen es zu den Lebergiften ( „obligat hepatotoxische Stoffe“).  Alkohol schädigt - im Übermaß genossen - nicht nur die Leberzellen, sondern behindert auch die Bildung der den Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Trinken schwangere Frauen Alkohol, so kann das ungeborene Kind geschädigt zur Welt kommen. Bei ungeübten Trinkern liegt die tödliche Alkoholdosis bei 3.0 - 4.0 Promille - es wurden aber auch schon 7.0 Promille überlebt.

Viele Menschen überschätzen die Giftwirkung des Alkohols  und dämonisieren die seit Jahrtausenden als  Genussmittel konsumierte Substanz - darunter auch zahlreiche Ärzte. Diese fordern daher oft und routinemäßig einen Totalverzicht auf "Teufel Alkohol" - meist zusammen mit einem Rauchverbot.  Doch ob dieses im Paket ausgesprochene Verbot - oft ohne Betrachtung der individuellen Situation -  medizinisch immer sinnvoll ist, darf bezweifelt werden. Zu zahlreich sind mittlerweile die Studien, die im Zusammenhang mit einem mäßigen Alkoholgenuss eine gewisse Schutzwirkung festgestellt haben. Und in seltenen Ausnahmefällen nimmt die Schutzwirkung paradoxer Weise sogar mit der Höhe des gemessenen Alkohol-Blutspiegels zu - mehr lesen.

Der Totalverzicht auf Alkohol ist also zumindest bei jenen Menschen aus medizinischen Gründen nicht sinnvoll, die kein spezifisches "Alkoholproblem" und eine gesunde Leber haben da ein mäßiger Alkoholkonsum durchaus die Gesundheit und das geistige Wohlbefinden fördern kann. Das eigentliche Problem ist also nicht pauschal die Substanz Alkohol, sondern vielmehr die Charakterstruktur des Individuums, insbesondere seine Neigung ein Suchtverhalten zu entwickeln.  Die Persönlichkeitsstruktur bestimmt also in erster Linie das individuelle Gefahrenpotential das vom Alkohol ausgeht. Daher konstatiert Campino  ( Sänger, Frontmann und Songwriter der deutschen Musikgruppe "Die Toten Hosen") in einem populären Lied auch zu Recht "Kein Alkohol ist auch keine Lösung."

 

News  und aktuelle Informationen  zum

Themenkomplex PRO und CONTRA 

Alkoholkonsum

 

 

Dunkles Bier fördert die Gesundheit - besonders Frauen profitieren von den spezifischen Eigenschaften eisenreicher dunkler Biere.

Ein mäßiger Konsum von Bier erwies sich  bereits in vielen Studien als eher gut für die Gesundheit. Einige Eigenschaften werden bestimmten Bier-Arten zugeordnet.  So enthalten beispielsweise dunkle Biere  relativ viel Eisen. Und da Frauen   zu einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Eisenmangel neigen, kann der Genuss dunkler Biere auf angenehme Weise mithelfen, dieses Problem, und so manchen Schwächezustand, zu beheben.

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Quelle: www.HellaWella.com

 

Alkohol und Gesundheit

Auch kleine Mengen Alkohol erhöhen in den ersten 24 Stunden nach Alkoholzufuhr das Herz-Kreislaufrisiko minimal. Doch schon nach wenigen Stunden  ist das Herzinfarkt- und das Schlaganfall-Risiko dauerhaft erniedrigt. Bei niedrigem Alkoholkonsum um bis zu 30%. Allerdings kann die positive Schutz-Wirkung des Alkohols nur dann beobachtet werden, wenn das betreffende Individuum  pro Tag lediglich geringe Mengen Alkohol zu sich nimmt - bei Frauen ist die Rede von ungefähr einem, bis maximal zwei Drink und bei Männern von zwei bis maximal vier Drinks.  Bei diesen relativ geringen Mengen Alkohol ist das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko um rund 30% vermindert.

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und hier

Quelle: Healio Cardiology today, Circulation

Alkohol als Medikament?

Mäßiger Alkoholkonsum senkt bei Zuckerkranken (sog. "Alterszucker2, oder auch Diabetes Typ II genannt) das Herz-Kreislaufrisiko.

Eine im Fachblatt Annals of Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass sich bei den Weintrinkern unter anderem die Konzentration des sog. "guten Cholesterins" (HDL) im Blut statistisch signifikant erhöhte. 

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Quelle: Annals of Internal Medicine

 

 

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde:   Hörsturz - die Ursache ist weiter unklar.  Doch am Alkohol liegt es keineswegs.

Erst kürzlich zeigte sich im Rahmen der Nurses' Health
Study II
(NHS II) , dass ein regelmäßiger Weinkonsum das Risiko für einen Hörverlust deutlich absenkt. 

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Quelle: Abstract Alcohol. 2015 Feb;49(1):71-7. doi:  10.1016/j.alcohol.2014.10.001. Epub 2014 Oct 31.

 

Alkohol als Dickmacher

Die meisten alkoholischen Getränke enthalten viele Kalorien. Ärzte raten daher. Wer schlank sein will, der muss diese Kalorienbomben kennen und meiden.

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Quelle: Bild online

 

Alkohol - Pro und Contra:   Fehler in den Statistiken?

Experten bezweifeln die behauptete lebensverlängernde Wirkung des mäßigen Alkoholgenusses.

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Quelle. Spiegel online

Mäßiger Alkoholkonsum fördert die Kreativität und senkt nach einem ersten Herzinfarkt (Sekundärprophylaxe) das Sterberisiko
"Alkohol in kleinen Dosen wirkt wie ein Arzneimittel.  In hohen Dosen ist Alkohol aber ein Gift!"


Die Menge macht das Gift aus. Diese Lebensweisheit gilt in besonderem Maß für den Genuss von Alkohol.  Übermäßiger Alkoholgenuss schädigt zahlreiche innere Organe und führt oft sehr schnell zu einem vorzeitigen Tod.


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Alkoholgenuss  - eine Münze mit zwei Seiten


Indische Natur-Ärzte bestätigen jetzt, was viele Ärzte schon seit längerem wissen:  der regelmäßige Genuss kleiner bis mittlerer Mengen von Alkohol - speziell von Wein - vermindert nicht nur das Herz-Kreislauf-Sterbe-Risiko, sondern hilft auch bei der Bekämpfung  degenerativer Nervenkrankheiten wie Alzheimer und Parkinson

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Unfallfolgen und Alkohol
Schon lange ist bekannt, dass Alkoholgenuss die individuelle Unfallgefahr dramatisch erhöht.


Jetzt fand ein US-Unfallforscher heraus, dass sich ein hoher Blutalkoholspiegel nach einer unfallbedingten Krankenhausaufnahme offenbar als mächtiger Lebensretter erweist. Je höher nämlich  der  Alkoholgehalt des Blutes bei der Krankenhausaufnahme ist,  um so niedriger ist während der nachfolgenden stationären Behandlung auch das unfallbedingte Sterberisiko.

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Rheumatoide Arthritis und Alkohol
Mäßiger Alkoholgenuss vermindert bei Frauen das Risiko für die Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis (Gelenkentzündung)


Dass mäßiger Alkoholgenuss eine ganze Reihe von positiven Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat (u.a. niedrigeres Herz-Kreislaufrisiko und eine verlängerte Lebenserwartung)  ist schon lange bekannt und wissenschaftlich  gut abgesichert. 

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Brustkrebs-Risikofaktor Alkohol
Alkohol erweist sich als eigenständiger Risiko-Faktor für die Entstehung von Brustkrebs


Im Rahmen der Langzeit-Untersuchung "Nurses' Health Study" wurde in den Jahren 1980 - 2008 der Gesundheitsstatus von mehr als 105 000 Frauen regelmäßig statistisch erfaßt. Dabei zeigte sich in einer jetzt im Fachblatt "Journal of the American Medical Association" (JAMA) veröffentlichten Studie, dass bereits ein geringer Alkoholkonsum  (5.0 bis 9.9 g pro Tag oder 3 bis 6 Getränke pro Woche) das Brustkrebs-Risiko um rund 15% erhöht. 


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Zu viel und zu wenig schadet der Gesundheit
Alkoholverächter und Schnapsdrosseln sitzen offenbar im gleichen Boot.
 Bei älteren Frauen macht die Verteufelung jeglichen Alkoholkonsums aus gesundheitlicher Sicht keinerlei Sinn.


Eine an der renommierten Harvard Medical School in den Jahren 1999 und 2001 unter Einschluss von 11.000 Krankenschwestern durchgeführte Studie hat gezeigt, dass jene Patientinnen am wenigsten unter einem Abbau ihrer geistigen Kräfte litten, die täglich eine kleine Menge Alkohol tranken.

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Alkohol in Maßen hält die Blutgefäße offen
Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg belegt positiven Effekt nach Ballondilatation der Herzkranzgefäße


Moderater Alkoholkonsum senkt das Risiko, dass sich Herzkranzgefäße
nach ihrer Eröffnung durch einen Katheter und Einlage eines Stents, der
das Gefäß erweitert, wieder verengen. Dies hat eine Studie an der
Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg ergeben, die in der jüngsten
Ausgabe der medizinischen Fachzeitschrift "Heart" erschienen ist.


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Alkohol erhöht das Brustkrebs-Risiko


US-Forscher weisen in einem im Fachblatt JAMA veröffentlichten Artikel erneut warnend darauf hin, dass das Risiko an Brustkrebs zu erkranken bei Frauen eng mit der Menge des konsumierten Alkohols zusammenhängt.
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Alkohol schädigt Embryos


Frauen mit Kinderwunsch sollten spätestens ab der Empfängnis möglichst auf die Zufuhr von Koffein, Alkohol und Nikotin verzichten.

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Bier stärkt die Knochen und beugt Osteoporose vor

Bier, in Maßen genossen, hat eine knochenstärkende Wirkung. Das im Bier enthaltene mineralische Silizium (das von der verarbeiteten Gerste stammt) fördert den Knochenaufbau und beugt so der Osteoporose vor.

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hier (deutsch)

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